Silagequalität sichern, Verluste vermeiden
Das hofeigene Grundfutter ist eine zentrale Grundlage im Milchviehbetrieb. Gerade im Berggebiet stellt die Futterernte jedoch besondere Anforderungen. Witterung und Gelände erschweren die Ernte, und die Qualität der Silage ist nicht immer leicht zu steuern. Der Einsatz von Siliermitteln kann helfen, diese Prozesse zu steuern.
Bei der Silierung konkurrieren verschiedene Mikroorganismen um den Zucker, der im Pflanzenmaterial enthalten ist. Neben den gewünschten Milchsäurebakterien können auch unerwünschte Keime wie Clostridien oder Hefen aktiv werden. Diese sind vor allem in feuchten Grassilagen problematisch. Sie wandeln Energie in Buttersäure um und reduzieren damit sowohl den Futterwert als auch die Futteraufnahme. Die Folgen sind geringere Milchleistung und schwächere Fruchtbarkeit.
Produkte wie Raicosil Combi, ein flüssiges Siliermittel, hemmen die Entwicklung von Clostridien und unterstützen eine stabile Gärung. Gleichzeitig kann sich die Futteraufnahme verbessern, da die Silage schmackhafter bleibt. Die Anwendung ist einfach und erfolgt in geringer Menge von etwa 1 bis 2 Litern pro Tonne Siliergut.
Bei Silomais tritt das Problem häufig erst nach dem Öffnen des Silos auf, sobald sie in Kontakt mit Sauerstoff kommen. Hefen nutzen den vorhandenen Zucker und setzen ihn in Alkohol und Wärme um. Dadurch erwärmt sich die Silage und es entstehen Verluste. Siliermittel wie Raicosil Extra Pulver oder Biocool Extra können diese Nacherwärmung deutlich verzögern. Auch bei langsamer Entnahme bleibt die Qualität der Silage länger stabil.
Eine gezielte Silierung trägt dazu bei, Futterverluste zu reduzieren und die Leistung im Betrieb zu stabilisieren. Die Futtermittelberater der LHG unterstützen bei Fragen zur Anwendung und zur Auswahl geeigneter Produkte.
von Michael.Wahl@ca.bz.it
30.04.2026
Produkte wie Raicosil Combi, ein flüssiges Siliermittel, hemmen die Entwicklung von Clostridien und unterstützen eine stabile Gärung. Gleichzeitig kann sich die Futteraufnahme verbessern, da die Silage schmackhafter bleibt. Die Anwendung ist einfach und erfolgt in geringer Menge von etwa 1 bis 2 Litern pro Tonne Siliergut.
Bei Silomais tritt das Problem häufig erst nach dem Öffnen des Silos auf, sobald sie in Kontakt mit Sauerstoff kommen. Hefen nutzen den vorhandenen Zucker und setzen ihn in Alkohol und Wärme um. Dadurch erwärmt sich die Silage und es entstehen Verluste. Siliermittel wie Raicosil Extra Pulver oder Biocool Extra können diese Nacherwärmung deutlich verzögern. Auch bei langsamer Entnahme bleibt die Qualität der Silage länger stabil.
Eine gezielte Silierung trägt dazu bei, Futterverluste zu reduzieren und die Leistung im Betrieb zu stabilisieren. Die Futtermittelberater der LHG unterstützen bei Fragen zur Anwendung und zur Auswahl geeigneter Produkte.
von Michael.Wahl@ca.bz.it
30.04.2026
