Stippe vorbeugen, Qualität sichern

Nicht nur Krankheiten und Schaderreger gefährden eine gesunde und lagerfähige Apfelernte, sondern auch physiologische Ungleichgewichte in der Nährstoffversorgung der Früchte spielen eine entscheidende Rolle für Qualität, Lagerfähigkeit und Vermarktungsfähigkeit. Letztlich beeinflussen diese Faktoren maßgeblich die Kaufentscheidung der Konsumenten im Supermarkt.
Eine der bekanntesten physiologischen Störungen im Apfelanbau ist die Stippe. Sie zeigt sich durch braune, eingesunkene und verkorkte Flecken auf der Fruchtschale, die bis in das Fruchtfleisch reichen können. Die Ursache liegt meist in einer unzureichenden Calciumversorgung während der entscheidenden Entwicklungsphase der Frucht. Calcium wird überwiegend in den ersten sechs bis acht Wochen nach der Blüte, also während der Zellteilungsphase, eingelagert. In der anschließenden Zellstreckungsphase in den Sommermonaten nimmt die Calciumaufnahme der Frucht deutlich ab. Das bereits vorhandene Calcium verteilt sich auf das zunehmende Fruchtvolumen und wird dadurch verdünnt. Wird in der frühen Entwicklungsphase nicht ausreichend Calcium eingelagert, steigt das Risiko für Mangelsymptome erheblich.

  • Calcium gezielt ergänzen

Um Calcium-Mangelerscheinungen gezielt vorzubeugen, bietet die LHG professionelle Lösungen für den modernen Obstbau an.
Besonders hervorzuheben ist hier das Produkt CAMAS der Firma Kalos. Der Calciumchlorid-Blattdünger zeichnet sich durch seinen hohen Calciumgehalt aus und kann das Risiko von Stippe deutlich reduzieren. Wiederholte Anwendungen fördern eine verbesserte Calciumversorgung der Früchte. Darüber hinaus unterstützt CAMAS die Lagerfähigkeit, reduziert Lagerverluste und erhöht den Anteil vermarktungsfähiger Äpfel.
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von Michael.Moser@ca.bz.it
21.07.2026